Evangelisches Jugendhaus „Alte Schule“ (Richrath)
Das Jugendhaus "Alte Schule" der ev. Kirchengemeinde Lanngenfeld

Evangelisches Jugendhaus „Alte Schule“ (Richrath)

Evangelisches Jugendhaus „Alte Schule“

Du suchst einen Ort an dem du

… nach Lust und Laune toben kannst?

… mit anderen Kindern neue Spiele kennenlernst?

… mit Jugendlichen Billiard, Kicker oder Dart spielen kannst?

… neue Freunde findest?

Dann komm in der “Alten Schule” vorbei, dem ev. Jugendhaus in Richrath (Kaiserstr. 12a, hinter der ev. Lukaskirche)!

Ein tolles Team wartet darauf, dich kennenzulernen um mit dir eine spannende Zeit zu verbringen und gemeinsam neue Ideen auszuprobieren. Bei uns wird es sicher nie langweilig!

Du findest uns auch bei Instagram: https://www.instagram.com/alte_schule_jugendhaus/ 

und bei Facebook: //www.facebook.com/JugendhausAlteSchule

Die „Alte Schule“ ist ein evangelisches Jugendhaus mitten im Herzen vom Langenfelder Stadtteil Richrath. Durch die ruhige Lage hinter der evangelischen Kirche und einer großen Wiese vor dem Haus, bietet das Haus den Kindern und Jugendlichen des Stadtteils Richrath einen Rückzugsort und die Möglichkeit verschieden Angebote zu besuchen und selber zu gestalten.

Viele unserer Angebote haben eine lange Tradition. Beispielsweise trifft sich die Frauengruppe am Montagabend schon seit über 30 Jahren.

Bevor das Haus 1984 als Jugendhaus eröffnet wurde, wurde das Gebäude als einklassige Dorfschule genutzt. Nach einem Umbau von 1980 bis 1984 durch die damaligen Ehrenamtliche wurde das Gebäude liebevoll „Alte Schule“ getauft und steht seitdem vorrangig den Kindern und Jugendlichen der Kirchengemeinde sowie des Stadtteils mit seinen zahlreichen Angeboten zur Verfügung. Mit einer Küche, einem Werkraum, einem gemütlichen Kissenzimmer, einem Gruppenraum und einem Chill-Café sind die Räumlichkeiten ausgezeichnet an die Bedürfnisse der Besucher:innen angepasst, da diese auch von uns gestaltet werden können.

Unsere wöchentlichen Angebote sind vielseitig. Sie reichen von Kindergruppen bis zu offenen Cafés für verschiedene Altersgruppen. Außerdem bieten wir regelmäßige Ferienprogramme, Kinder- und Intergenerative Freizeiten, sowie Jugendwochenenden an.

Bei unserer Arbeit ist uns besonders wichtig, dass sowohl unsere Ehrenamtlichen als auch die Teilnehmer:innnen Spaß haben und jede:r sich einbringen kann. Weil uns die Sicherheit unserer Besucher:innen und unserer Ehrenamtler:innen am Herzen liegt und wir sie bestmöglich vor Übergriffen und Grenzverletzungen jeglicher Art schützen möchten, haben wir bereits vor einigen Jahren ein Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt erarbeitet. Alle Ehrenamtlichen bilden sich regelmäßig in diesem Bereich fort und das Konzept wird immer wieder überarbeitet. So möchten wir in unserem Haus einen sicheren Ort schaffen, an dem sich jede:r wohl fühlen kann.

Aber, da Bilder bekanntlich mehr als tausend Worte sagen: Kommt gerne persönlich vorbei und macht euch ein Bild von unserem lebhaften Haus und unserer Arbeit. Wir freuen uns auf euch!

Text: Tim Sieker

Einmal im Jahr fahren wir gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die die “Alte Schule” besuchen für ein Wochenende nach Kürten in ein gemütliches Haus. Von spannenden Workshops, wie Action Painting, einem Trommelworkshop, bis hin zu lustigen Spielen und leckerem selbstgekochtem Essen ist alles dabei. Nächtelang wird gepuzzelt, am Abend getanzt und bei schönem Wetter auf der Wiese relaxed. Am Abend wärmen wir uns bei Stockbrot am Lagerfeuer. Wir verbringen dort jedes Jahr eine interessante, lehrreiche aber vor allem auch schöne und entspannte Zeit miteinander.

Das Wochenende ist für viele immer wieder ein Highlight im Kalender und sorgt für große Vorfreude bei allen Teilnehmenden.

Text: Larissa Tomasczyk

Jedes zweite Jahr in den Sommerferien geht ein Team des ev. Jugendhauses “Alte Schule” mit ca. 20 Kindern zwischen 8 und 12 Jahren auf Reisen und verbringt eine Woche in einem Selbstversorgerhaus, 2021 ging es nach Kürten.

Das Selbstversorgerhaus liegt dabei in der Regel an einem Wald, sodass auch viele Aktionen in der Natur geplant und veranstaltet werden können. Beispielsweise erkunden wir den Wald bei einer Nachtwanderung oder spielen Verstecken hinter alten Bäumen.

Bei unseren Freizeiten erkunden wir die Umgebung, toben bei Geländespielen, basteln innovative Dinge und sitzen zusammen am Lagerfeuer.

Jeden Abend kochen wir gemeinsam und haben dabei, trotz Chaos, immer richtig viel Spaß.

Wir machen Tagesausflüge in die Umgebung, wo wir zum Beispiel das Mittelalter in Burgen selber erleben, Schokolade im Schokoladenmuseum probieren oder uns im Zoo interessante Tiere ansehen.

Für die Kinder ist es eine tolle Gelegenheit einmal ohne ihre Eltern wegzufahren und Zeit mit anderen Kindern zu verbringen. Während der Woche wachsen wir zu einer starken Gruppe zusammen und dürfen auch mal den Teamer/innen einen kleinen Streich spielen.

Geplant werden die Freizeiten von einem Team aus Ehrenamtlichen mit fachlicher Unterstützung unserer Hauptamtlichen. Weil uns die Sicherheit unser Teilnehmer/innen und Teamer/innen bei Freizeiten besonders wichtig ist und wir sie bestmöglich vor Übergriffen und Grenzverletzungen jeglicher Art schützen möchten, haben wir bereits vor einigen Jahren ein Schutzkonzept zur Prävention sexualisierter Gewalt erarbeitet. Alle Ehrenamtler/innen bilden sich regelmäßig in diesem Bereich fort und das Konzept wird immer wieder überarbeitet, sodass wir auch unsere Freizeiten zu einem Erlebnis machen, bei dem sich jede/r wohlfühlen kann.

Text: Christian Konnerth

Jedes zweite Jahr gibt es in der “Alten Schule” ein Sommerferien-Programm für Kinder von 7-11 Jahren. Den sogenannten Kindersommer!

Die Kinder sind eine Woche lang jeden Tag von 10-16 Uhr in der “Alten Schule”.

Unser Planungsteam überlegt sich ein außergewöhnliches Thema für den Kindersommer und schmückt dieses mit einem spannenden Programm.

Wir spielen viele Action-geladene Spiele vor der “Alten Schule”, veranstalten Rallyes durch Richrath und machen tolle Ausflüge, wie zum Beispiel in den Zoo, in einen Kletterpark oder zur Feuerwehr. Wir werden zu Archäolog:innen, Ritter:innen oder unseren eigenen Superheld:innen.

Mittags genießen wir gemeinsam ein leckeres und gesundes Essen, um uns für den Nachmittag zu stärken.

Zum Abschluss der Woche übernachten wir alle zusammen am Freitagabend bei uns in der “Alten Schule” und frühstücken am Samstagmorgen gemeinsam.

Es gibt jeden Sommer viele spannende Dinge zu entdecken.

Melde dich allein oder mit Freund/innen an. Wir freuen uns auf dich und hoffen gemeinsam einige unvergessliche Momente zu erleben.

Text: Marie Zell

Alle zwei Jahre ist es mal wieder soweit, denn es ist intergenerative „Frei-Zeit“!

Für etwas Abwechslung von den normalen Kinderfreizeiten hat das Team der “Alten Schule” bereits zwei intergenerative Freizeiten organisiert und angeboten. Was genau ist denn jetzt so besonders an einer Woche mit Teilnehmer/innen jeden Alters im Gegensatz zu einer Freizeit mit Kindern?

Während Kinderfreizeiten mittlerweile für viele Teamer/innen der “Alten Schule” zum Grundrepertoire gehören, da man sehr gut einschätzen kann, was man zu organisieren, zu beachten und zu planen hat, wird es bei der intergenerativen Variante mit den verschiedenen Altersgruppen eher zu einer Herausforderung. Mit viel Kreativität und Flexibilität, einer guten Vorbereitung und erfahrenen Teamer/innen kann so eine Woche aber auch viel Spaß machen!

Knapp ein Jahr bevor so eine Woche startet, trifft sich das Planungsteam und muss sich Gedanken über den Ort für den ganzen Spaß machen. Meist suchen wir nach großen Selbstversorgerhäusern, die gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Wenn letzteres nicht klappt, dann muss halt ein eigens gemieteter Bus her. So! Der Veranstaltungsort und die An- und Abfahrt stehen.

Jetzt braucht es nur noch Teilnehmer/innen. Den Job übernimmt in erster Linie die Leitung der “Alten Schule”, Annette Wittelsbürger. Spannend bei einer intergenerativen Freizeit ist immer der Grad der Intergenerativität. Wie alt ist wohl der oder die jüngste und der oder die älteste Teilnehmer/in? Sind auch alle Altersgruppen annähernd gleichmäßig vertreten?

Bei einer Kinderfreizeit sucht man sich ein Motto, plant passende Aktionen, Spiele und Ausflüge, lässt hier und da natürlich auch Raum für Mitbestimmung, hat aber im Großen und Ganzen einen festen Plan, der ordentlich durchstrukturiert ist. Das funktioniert bei einer intergenerativen Freizeit so nicht! Die Interessen und vor allem der Anspruch driften durch die verschiedenen Altersgruppen sehr weit auseinander. Der ein oder andere Familienvater lässt sich vielleicht mal auf eine Runde Sackhüpfen, etwas Fingermalfarben und anschließend auf eine Spieleolympiade ein, aber gewiss nicht 7 Tage lang. So muss unser Programm für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen attraktiv sein, darf dabei aber auch nicht ständig die Gruppe spalten. Immerhin verbringt man die Woche ja gemeinsam. Dieses herum-jonglieren erinnert mich immer an schwindelerregende Seiltänze…

Ganz entscheidend ist der partizipative Part, den wir aus der alltäglichen Arbeit im Jugendhaus immer besonders beachten. Wann können wir Teilnehmer/innen Entscheidungen mit treffen lassen? Bei einer IGF bietet sich das besonders gut an, damit ein buntes Programm alle zufrieden stellt. Leider ist die Umsetzung häufig nicht so einfach. Wir sind nach unseren bisherigen Erfahrungen dazu übergegangen, dass bei jedem gemeinsamen Tagesabschluss ein offener Austausch über Wünsche und Pläne möglich ist, die das Team dann mehr oder weniger kreativ-spontan versucht umzusetzen.

Zu jeder ordentlichen Freizeit gehören selbstverständlich auch Regeln für den gemeinsamen Umgang, die der ganzen Woche ihren Rahmen gibt. So weiß auch jede/r, was sie oder ihn erwarten wird. Kompliziert wird das hier schon bei den abendlichen Schlaf- und Ruhezeiten. Versucht mal der 80 Jahre alten Gudrun zu erklären, dass sie bitte mit den anderen 8 Jahre alten Kindern um 21 Uhr ins Bett zu gehen hat. Da ist es super wichtig, dass man mit allen Altersgruppen klar kommuniziert, damit es zu keiner Verwirrung oder Unmut kommt. Wenn man diese Dinge alle grob beachtet, kann man sich auf eine Woche voller Abwechslung, Geschichten und Gesang am Lagerfeuer, leckerem selbst gekochtem Essen, kreativer Spiele, Workshops, Aktionen und Ausflügen freuen und neue Erfahrungen, Kontakte und Freundschaften innerhalb einer bunten Gruppe sammeln.

Text: Sami Boukandoura