Eine persönliche Kurzbeschreibung:

Dominik Schubert ist seit Mai 2021 Pfarrer an der Erlöserkirche, nachdem er zwischen 2018 und 2021 sein Vikariat an der Martin-Luther-Kirche absolvierte.
Zuvor lebte und arbeitete er knapp 1,5 Jahre am Auguste-Victoria-Compound in Jerusalem.
Derzeit macht er eine Langzeitweiterbildung im Bereich »Begleitung geistlicher Übungen/Exerzitien«.

Als modernem, lutherischen Theologen liegen ihm das Gebet und die kontemplative Praxis besonders am Herzen.
Seine Schwerpunkte in der Gemeindearbeit liegen darum in den Bereichen meditativer Gottesdienstarbeit, theologischer Erwachsenenbildung, kontemplativer Spiritualität und Seelsorge als geistlicher Begleitung.
Er führt die Taizé Abende fort, initialisierte den Choral Evensong sowie den Kurs »Bibellesen für Mutige«.
Er begleitet ferner den neu entstandenen Jugendgottesdienst und führt die Form der alternativen Jazz-Gottesdienste weiter.

Theologische Grundüberzeugungen, die ihn und seine Arbeit prägen, sind:
1.⁠ Glaube und Vernunft schließen sich nicht aus; als Christen im 21. Jahrhundert dürfen wir uns nicht einfach einen Kinderhimmel denken, sondern müssen die Symbole des Glaubens in die Erfahrung übersetzen. Gleichwohl ist Gott ein unbegreifliches Geheimnis und kann vom menschlichen Verstand nicht umgriffen werden.
2.⁠ ⁠Die Predigt geht von der Schrift aus, spricht aber in der Sprache der Gegenwart auch in die Existenz des Menschen hinein.
3.⁠ ⁠Ein grundlegendes Vertrauen in Schrift und Tradition darf nicht zu einer naiven Autoritätsgläubigkeit führen; es schließt einen offenen, zugewandten Dialog mit den Menschen von heute darum niemals aus und verlangt, den Geltungsanspruch der Texte kritisch vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Weltwissens zu prüfen und aus ihrem Kontext (Geschichte und Umwelt) heraus zu verstehen.
4.⁠ ⁠Das geistliche Amt braucht fundierte Tiefe und eine beständige Praxis geistlichen Lebens.
5.⁠ ⁠Menschwerdung, Kreuz und Auferstehung sind Symbole mit wirksamer Bedeutung: Sie zeigen die Gegenwart Gottes in allen Dimensionen des Lebens und sind das Herzstück des christlichen Glaubens.
6.⁠ ⁠Strukturdebatten und Eventkultur allein lösen keine geistliche Krise, sondern nur durch eine kontemplative Praxis, die wirklich in die Erfahrung führt, kommen wir hindurch.

Übergemeindlich füllt er den Synodalauftrag für Sekten- und Weltanschauungsfragen des Kirchenkreises Leverkusen aus und engagiert sich in der theologischen Prüfungskommission der Evangelischen Kirche im Rheinland. Er ist überdies Mitglied im lutherischen Konvent im Rheinland.

Er interessiert sich außerdem für die chinesische und koreanische Kultur, deren Sprachen sowie Kulinarik, besonders chinesische Teekultur und Teetrinken, für Geschichte, Fußball (Fan von Bayer 04 Leverkusen) und Bahnen aller Art.