Wir feiern Ostern

Wir feiern Ostern

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  • Beitrags-Kategorie:Allgemein
  • Beitrag zuletzt geändert am:24. März 2021

Gottesdienste an den Oster -Feiertagen: Sie werden gebeten sich per Mail oder telefonisch im Gemeindebüro anzumelden: bis spätestens Mittwoch, 31.3. 13 Uhr

Bitte beachten Sie dass nur begrenzt Plätze in den Kirchen vorhanden sind

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebr. 11,1) (so der Predigttext für Palmsonntag). Wie ist das mit dem, was man nicht mit Händen greifen kann und doch ‚da‘ ist? Hält das dem Leben stand? Schließlich sagt GOTT am Sinai auf die Frage, wer er denn sei: „Ich bin der, der ich ‚da‘ bin!“ Im Palmsonntag geht Pfarrer Andreas Pasquay im ersten Gottesdienst nach der Lockdown-Pause in der Lukaskirche um 9.30 Uhr der (bangen?) Frage nach, ob der Glaube wirklich dem Leben ‚Stand hält‘.

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.“ (Hebr. 11,1) (so der Predigttext für Palmsonntag). Wie ist das mit dem, was man nicht mit Händen greifen kann und doch ‚da‘ ist? Hält das dem Leben stand? Schließlich sagt GOTT am Sinai auf die Frage, wer er denn sei: „Ich bin der, der ich ‚da‘ bin!“ Im Palmsonntag geht Pfarrer Andreas Pasquay im ersten Gottesdienst nach der Lockdown-Pause in der Lukaskirche um 9.30 Uhr der (bangen?) Frage nach, ob der Glaube wirklich dem Leben ‚Stand hält‘.

Karfreitag

Am 28. März feiern wir nach langer Zeit erstmalig wieder in der Erlöserkirche, um 11.00 Uhr einen lebendigen Präsenzgottesdienst. Mit wunderbarer Musik unter der Leitung von Kantorin Esther Kim und der liturgischen Leitung von Pfarrerin Angela Schiller-Meyer eröffnen wir die Karwoche. Wir bedenken den Einzug Jesu in Jerusalem und entdecken die Sprache der Zeichen.

Bild von Dimitris Vetsikas auf Pixabay

Am Gründonnerstag gibt es um 16.30 Uhr einen Abendmahlsgottesdienst um den großen Tisch. Pfarrer Dominik Pioch leitet die Feier und achtet dabei besonders darauf, dass trotz Abständen und Vorsicht, die Erinnerung an das letzte Abendmahl von Jesus und seinen Jüngerinnen und Jüngern lebendig wird.

Lange haben wir nicht mehr Brot & Wein(traubensaft) im Gottesdienst geteilt – die höchste Form der Vergegenwärtigung Christi (neben der Verkündigung des WORTes). Nun soll es (das erste Mal nach langer Zeit) wieder in der Erlöserkirche geübt und empfangen werden. Für Pfarrer Andreas Pasquay, der zu diesem
besonderen Gottesdienst um 17.30 Uhr einlädt ist das ein Grund innerer Freude. Abstand und Hygiene werden gewahrt – und – dennoch (in neuer Form) eine besondere eucharistische Nähe erlebt.
Musikalisch wird Karola Pasquay auf ihrer Querflöte und Esther Kim an der Orgel unsere Dank musikalisch vor GOTT bringen.

Lassen Sie sich mitnehmen, mit auf den Weg, den Jesus mit seinen Freunden, seinen Jüngern, an diesem letzten Abend in Freiheit gegangen ist. Lassen wir Bilder von besonderen Gegenständen, Orten und Momenten dieses Abend in uns lebendig werden und schauen, hören wir, wie sie auch für unser aktuelles Leben bedeutsam werden können: der festlich gedeckte Tisch, die Elemente Brot und Kelch, die Gemeinschaft mit ALLEN Anwesenden, der Gang in den abendlichen Garten und manches mehr. Mit kleinen Abendmahlskelchen und Mazzen direkt an den Sitzplätzen ist auch die Feier des Abendmahls möglich.

Foto: Seitz

Unzählige Künstler haben die Kreuzigung Jesu in Bildern oder auch als Statuen dargestellt. Eine der bekanntesten ist die über 500 Jahre alte Darstellung auf dem Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Korrespondierend mit Versen des ebenfalls schon mehr als 350 Jahre alten Liedes von Paul Gerhardt „O Haupt voll Blut und Wunden“ wollen wir diesen stillen Gottesdienst, der dem Tag der Kreuzigung Jesu gewidmet ist, feiern. Im Abendmahl erfahren wir dabei auch ganz persönlich, dass wir mit Gott immer in Verbindung sind und so auch den Schattenseiten des Lebens nicht ausweichen müssen, auch wenn wir unser Kreuz zu tragen haben. Auch in diesem Gottesdienst können wir das Abendmahl mit kleinen Kelchen und Mazen feiern.

Was bedeutet eigentlich dieses „für uns“? Und ich höre Stimmen, die sagen: „Für mich musste Jesus sich nicht töten lassen! Ich brauche sein Opfer nicht!“ In einem festlich besinnlichen Gottesdienst mit Pfarrerin Angela Schiller-Meyer um 11.00 Uhr spüren wir der „Lebens-Leidenschaft“ von Jesus bis zu seinem bitteren Ende ein wenig nach. Was wollte Jesus wirklich zeigen mit seinem Leben? Wie hat er gelebt? Aus welchem Beweggrund wich er vor dem Leid nicht zurück? Was hat Jesus selbst Kraft und Trost gegeben? Was zeigt uns die Geschichte seines Lebens für unser Leben? Weshalb führt der Weg zum Himmel in die Tiefe? Das Vokalensemble der Erlöserkirche sowie Solisten unterstützt durch den Klang der Violine und des Violoncellos werden unter der Leitung von Kantorin Esther Kim dazu Passionsmusik von J. S. Bach zu Gehör bringen.

Karfreitag, 2. April, und Ostern finden die Gottesdienste jeweils um 11 Uhr statt. Karfreitag mit Pfarrerin Duffe, Ostersonntag mit Pfarrer Pioch.

Ostermontag laden wir zu einem fröhlichen Familiengottesdienst rund um die Martin-Luther-Kirche statt.

Noch ist alles verschlossen – noch ist alles dunkel – noch ist ‚nicht, was ES sein wird‘. Doch mitten in der Nacht, die sich dem Tod selbst verschließt – damit dieser seine Macht verliert – öffnet sich das neue Leben. Es ist der urchristliche Gebets- und Hoffnungsruf „LUMEN CHRISTI“ (Licht Christi), der Freiheit, Leben und Zukunft im Namen des Auferstandenen verheißt. Zunächst ganz unscheinbar, fast nicht wahr zu nehmen und zu haben. Dann aber immer stärker – bis es erstrahlt in vollem Osterglanz. Das Geheimnis des Lebens wird entdeckt, weil es sich entfaltet. Zu dieser Osternacht lädt Pfarrer Andreas Pasquay ein in die Erlöserkirche am Samstag, den 3. April um 22.00 Uhr.

Pure Lebensfreude trifft auf maßloses Erstaunen, ja zunächst einmal unverständnis und Fragezeichen in den Köpfen. So ließe sich beschreiben, wie es in dem Moment zuging, als Maria von Magdala nach ihrer Begegnung im Garten mit dem Auferstandenen den anderen Freunden von Jesus, seinen Jüngern davon berichtet. Im Gottesdienst am Ostertag wollen wir diesen Moment, der auch für uns gilt und Bedeutung hat bedenken, besingen und feiern. Hier liegt der Ursprung all unseres Glaubenslebens, was für ein Grund der Freude!

Gottesdienst mit Pf. Hartmut Boecker.

Gottesdienst mit Pfr. Dominik Pioch

Fröhlicher Familiengottesdienst mit Pfr. Dominik Pioch und Pfr*in Annegret Duffe