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Die Kirche wird zum Restaurant

Rückblick: Musik und Kulinarik am 6.3.2026

  • Beitrags-Kategorie:Einblicke / Rückblick
  • Beitrag zuletzt geändert am:7. März 2026

Musik, Geschichten und Genuss: Auf Zeitreise in der Lukaskirche

Ein Abend für alle Sinne erwartete die Gäste am vergangenen Freitag in der Lukaskirche: Die Evangelische Kirchengemeinde Langenfeld hatte zur zweiten Auflage von „Musik und Kulinarik“ eingeladen – diesmal unter dem Motto „Eine Reise durch die Zeit“. Die Tickets für die Veranstaltung waren bereits kurz nach der Ankündigung ausverkauft. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher erlebten ein besonderes Zusammenspiel von Musik, Literatur und mehrgängigem Menü.

Schon beim Betreten der Kirche wurde deutlich, dass dieser Abend anders verlaufen würde als ein gewöhnliches Konzert. Wo sonst Kirchenbänke stehen, waren Tische gedeckt, und der Raum verwandelte sich in eine stimmungsvolle Tafel. Zwischen den Gängen eines sorgfältig vorbereiteten Menüs führte Natalie Hüskens mit literarischen Texten und unterhaltsamen Moderationen durch mehrere Jahrhunderte Musik- und Kulturgeschichte.

Natalie Hüskens moderiert bei der Veranstaltung "Musik und Kulinarik"
Perfekte Moderation durch Natalie Hüskens

Den musikalischen Rahmen gestalteten Karin Leister (Violine)Monika Schäfer (Flöten)Anne Habermann (Cello)und Kantorin Ulrike Schön (Orgel). Das Programm spannte einen Bogen von der Barockzeit bis in die Spätromantik. Mit Jean-Philippe Rameaus lebhaftem Tambourin en Rondeau begann die Reise schwungvoll, gefolgt von virtuosen und tänzerischen Klängen wie Marco Uccelinis Aria sopra la Bergamasca. Auch Werke von Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach und Carl Stamitz brachten unterschiedliche musikalische Epochen zum Klingen, bevor Vittorio Montis temperamentvoller Csárdás und Fritz Kreislers charmanter Marche miniature den Abend beschwingt abrundeten.

v.l.n.r.: Karin Leister, Anne Habermann, Ulrike Schön, Monika Schäfer

Passend zu den musikalischen Stationen wurden die einzelnen Gänge serviert. Den Auftakt bildete ein mittelalterlich inspirierter Gruß aus der Küche mit Oliven, Käse, Fladenbrot und Datteldip. Es folgten eine vegetarische Pastete Paté en croûte, ein Zwischengang mit Hühnerfrikassee sowie als Hauptgang Rinderbraten mit Salzkartoffeln und Gemüse. Den süßen Abschluss bildete eine Mousse au Chocolat.

Vorbereitet und serviert wurden die Speisen von einem engagierten Küchenteam der Gemeinde, das mit viel Einsatz und Liebe zum Detail für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Zwischen Musik, Texten und kulinarischen Genüssen entwickelte sich eine entspannte, gesellige Atmosphäre, die viele Gäste noch lange am Tisch verweilen ließ.

Mit einem kleinen süßen Abschiedsgeschenk und lang anhaltendem Applaus endete schließlich ein Abend, der eindrucksvoll zeigte, wie Musik, Geschichten und gemeinsames Essen Menschen zusammenbringen können.