Sommerpredigtreihe 2020
Datum Erlöserkirche Lukaskirche Martin-Luther-Kirche
28.06. 11:00 Uhr Königsmann 9:30 Uhr Boecker 11:00 Uhr Boecker
05.07. 18:00 Uhr Boecker 9:30 Uhr Wipperfürth 11:00 Uhr Schiller-Meyer
12.07. Video Schiller-Meyer 9:30 Uhr Schiller-Meyer 11:00 Wipperfürth
19.07. 11:00 Uhr Wipperfürth Video Goltz 11:00 Uhr Goltz
26.07. 11:00 Duffe 9:30 Pasquay Video Pasquay
02.08. 18:00 Pioch 9:30 Duffe 11:00 Duffe
09.08. 11:00 Pasquay Video Duffe 11:00 Pioch
Pfarrer Hartmut Boecker „Sündenbock“ (Lev 16,9)
Pfarrerin Annegret Duffe „Perlen vor die Säue werfen“ (Mt 7,6)
Prädikant Dieter Goltz „Der Mensch denkt und Gott lenkt“ (Sprüche 16,9)
Vikarin Karin Königsmann „Wasser in Wein verwandeln“ (Joh 2)
Pfarrer Andreas Pasquay „Zeichen und Wunder“ (Ex 7,3)
Vikar Dominik Pioch „Mir geht ein Licht auf“ (Psalm 97,11) (02.08)
Vikar Dominik Pioch „Wie im siebten Himmel“ (2Kor 12,2) (09.08)
Pfarrerin Angela Schiller-Meyer „Das Land, in dem Milch und Honig fließt“
Pfarrerin Silke Wipperfürth „Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf!“ (Ps 127, 2)

Mehr als ein ‚Buch mit sieben Siegeln‘ (Off 5,9)
Evangelische Sommerpredigtreihe in Langenfeld

Hätten Sie’s gewusst? Viele Sprichwörter, die wir noch heute benutzen, stammen ursprünglich aus der Bibel. Alltagstauglich, verschmitzt und voller Lebenserfahrung: das ‚Buch der Bücher‘. In diesem Sommer werden die PredigerInnen der Gemeinde hier und da das Geheimnis der Redensarten lüften, werden mit „Engelszungen reden“ (1.Kor 13,1) und die Hörenden werden darum auch nicht mehr „im Dunkeln tappen“ oder „mit Blindheit geschlagen sein“ (Dtn 28,28f) . In ein „Land in dem Milch und Honig fließt“ (Ex 3,8) werden sie die Gemeinde in ihren Predigten führen – eben auf jenen Wegen, „auf denen der Mensch denkt, aber Gott lenkt“ (Spr 16,9). Wie schön, wenn man/frau dort – zumindest für die liturgische Stunde (mit und ohne Corona-Mundschutz) – „ein Herz und eine Seele sein kann“ (Apostelgeschichte 4,32).

Kritische Predigthörende werden die jeweilige Rede zwar „auf Herz und Niere prüfen“ (Ps 7,10). Darum werden die Predigenden auch versuchen „im Schweiße ihres Angesichts“(Gen 3,19) ‚ALLES‘ zu geben. Aber – da man/frau im kirchlichen Langenfeld doch grundsätzlich eher freundlich gesinnt sind, wird niemand „zum Sündenbock gemacht“ (Lev 16,9) oder gar „über den Jordan gehen“ (Jos 1,2), auch wenn bekanntlich „der Prophet nichts in seinem Vaterlande gilt“ (Mt 13,57). In jedem Fall werden in diesem Sommer „Zeichen und Wunder geschehen“ (Ex 7,3), weil die Predigenden „ihr Licht auch nicht unter den Scheffel stellen“ (Mt 5,15), sondern im Gegenteil „mit ihren Talenten wuchern“ (Mt 25,14) – was immer diese auch sein mögen.). Niemand wird dabei – da bin ich sicher – vor Schreck „zur Salzsäule erstarren“ (Gen 19,26). Vielmehr wird es den meisten „wie Schuppen von den Augen fallen“ (Apostelgeschichte 9,18) weil sich so manches „Tohuwabohu“ (Gen 1,2) lichtet, sie werden (fast) zu allem „Ja und Amen sagen“ (Dtn 26,15)

„Wer’s glaubt wird selig!“(Mk 16,16)

Pfarrer Andreas Pasquay

Foto: Volker Gutsmann
Layout: Andreas Pasquay