Mitten im Leben wirkt unsere Kirche: Egal ob es um Seelsorge, Taufe, Trauung, Beerdigung, Konfirmation, Kirchenmitgliedschaft oder Kirchensteuer geht. Wie? Das steht in den Antworten auf häufig gestellte Fragen.

Sollten Sie wichtige Fragen und deren Antworten vermissen, schreiben Sie es uns bitte, wir nehmen das Thema gerne auf.

Wo finde ich Seelsorge?

Seelsorge

Sie können sich an uns wenden: Pfarrerinnen und Pfarrer oder andere Mitarbeitende der Gemeinde, denen Sie vertrauen.  Die Pfarrerinnen und Pfarrer sind ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger, manche haben Zusatzqualifikationen (Klinische Seelsorgeausbildung, Trauerbegleitung, Geistliche Begleitung, Notfallseelsorge). Pfarrerinnen und Pfarrer stehen unter Schweigeplicht; das Beichtgeheimnis halten sie unverbrüchlich.
Über die pdf-iconStraßenliste finden Sie Ihre Bezirkspfarrerin oder Ihren Bezirkspfarrer. Sie können sich Ihre Gesprächspartnerin oder Ihren Gesprächspartner aber auch frei wählen.

Unter Seelsorge versteht man in der evangelischen Kirche einen ganzheitliche Dienst am Menschen in seiner Beziehung zu Gott, seinen Mitmenschen und zu sich selbst.  Seelsorge geschieht allermeist im Gespräch und kann überall stattfinden (bei Ihnen zu Hause, im Pfarrhaus oder -büro, im Krankenhaus, in der Kirche, im Café…). Die Themen bestimmen Sie.

Manchmal brauchen Sie aber andere Gesprächspartner. Hier finden sie übergemeindliche Angebote der Seelsorge, u.a.: psychologische Beratung, Gehörlosen-Seelsorge, Notfall- und Telefonseelsorge.

Haben Sie gefunden, was Sie suchten? Wenn nicht, schreiben Sie uns bitte an internet@kirche-langenfeld.de – wir antworten umgehend.

Welcher Pfarrer ist für mich zuständig?

Über die pdf-iconStraßenliste finden Sie Ihre Bezirkspfarrerin oder Ihren Bezirkspfarrer. Sie oder er ist Ihre erste Adresse für Seelsorge, Amtshandlungen (Eintritt, Taufe, Konfirmation, Trauung, Beerdigung), Gemeindearbeit, ehrenamtliche Mitarbeit und Spenden.

Was gibt es Wichtiges zum Thema “Gottesdienst“?

Im Gottesdienst schlägt das Herz der Kirche. Hier steht Gottes Wort im Mittelpunkt,  ausgelegt in der Predigt , in der Musik, im sichtbaren Zeichen der Sakramente. Wer zum Gottesdienst geht, unterbricht den Alltag und erlebt ein kleines (oder größeres) Glaubensfest. Das kann der Seele gut tun: Innehalten – zur Ruhe kommen – sich besinnen – sich was sagen lassen – Gemeinschaft erleben – Frieden spüren – Segen empfangen. Sie sehen: im Gottesdienst geschieht viel!

In Langenfeld gibt es sonn- und feiertags Gottesdienste um 9.30 Uhr (Lukaskirche und Johanneskirche im CBT-Haus) und um 11.00 Uhr (Erlöserkirche und Martin-Luther-Kirche). Beachten Sie gelegentliche Änderungen der Anfangszeiten. Gottesdienste dauern ca. eine Stunde.

Im Gottesdienst wirken Pfarrerinnen und Pfarrer, Prädikanten, Lektorinnen und Lektoren, Kantorinnen und Kantoren, Küsterinnen und Küster mit. In vielen Gottesdiensten feiern wir die beiden Sakramente der evangelischen Kirche: Taufe oder Abendmahl. Beim Abendmahl laden wir auch Kinder ein, die im Kindergottesdienst, im Schulgottesdienst, Religionsunterricht oder im Elternhaus darauf vorbereitet wurden. Wir praktizieren eucharstische Gastfreundschaft und laden Christinnen und Christen anderer Konfessionen zum Abendmahl ein. In den verschiedenen Kirchen haben sich unterschiedliche Gewohnheiten entwickelt:

  • Erlöserkirche und Johanneskirche: Gemeinschaftskelch mit Wein und/oder Traubensaft (auch Intictio ist möglich)
  • Lukaskirche: Gemeinschafts- und Einzelkelche mit Wein und Traubensaft
  • Martin-Luther-Kirche: Intinctio (Brothostien werden in den Kelch getaucht) mit Traubensaft

Kinder sind im Gottesdienst willkommen. Es gibt spezielle Kinder-, Krabbel-,  Mini- oder Familiengottesdienste, bei denen in besonderer Weise die Gestaltung auf Kinder abgestimmt ist. Aber in alle Gottesdienste können Sie Kinder mitbringen; achten sie bitte bei kleineren Kindern darauf, dass sie nicht zu unruhig werden.

Besondere Gottesdienstformen: Familiengottesdienst, Kantaten-/musikalischer Gottesdienst, Jugendgottesdienst, Mirjam-Gottesdienst (Themenbereich Frauen), Gottesdienst am Diakonie-Sonntag, Freiluftgottesdienst, Gottesdienst mit Totengedenken (am Ewigkeitssonntag), Salbungsgottesdienst, ökumenischer Gottesdienst.

Die nächsten Gottesdiensttermine finden Sie auch auf unserer Seite Gottesdienste.

Wie kann ich in die Kirche eintreten?

Aufnahme in die evangelische Kirche

Sie möchten (wieder) in die evangelische Kirche aufgenommen werden?

Sie können bei jeder Pfarrerin und jedem Pfarrer in die evangelische Kirche eintreten. Die Langenfelder Pfarrerinnen und Pfarrer bieten Ihnen ein oder mehrere Gespräche an sowie auf Wunsch die Möglichkeit, Ihren Entschluss, der Kirche wieder anzugehören, im Gottesdienst öffentlich zu bekräftigen.

Mit dem Wiedereintritt ist keine Glaubensprüfung oder etwas ähnliches verbunden. Wir freuen uns über Ihren Entschluss.

Wenn Sie sich noch nicht ganz sicher sind, ob Sie evangelisch werden möchten, können Sie natürlich auch jede Pfarrerin und jeden Pfarrer darauf ansprechen. Entscheidend ist, dass Sie Ihren Weg finden. Wenn wir dabei helfen können, freuen wir uns darüber.

Informationen zum Kircheneintritt finden Sie auch bei der Evangelischen Kirche in Deutschland und auf dieser Seite: Wiedereintritt

Ihre zuständige Bezirkspfarrerin oder -pfarrer finden Sie auf der pdf-icon Straßenliste.

Sie können auch Kircheneintrittsstellen nutzen. Dieser Link führt Sie zu Kircheneintrittsstellen.

Sie werden immer Mitglied in der Gemeinde Ihres Wohnsitzes, auch wenn Sie anderswo eintreten. Die „Gemeindezugehörigkeit in besonderen Fällen“ ist eine Möglichkeit, Mitglied und z.B. auch Presbyter zu werden in einer anderen als der Wohnsitzkirchengemeinde.

Was muss ich bei einer Taufe beachten?

Taufe

In jedem Alter können Sie Ihr Kind zur Taufe bringen. Die meisten Familien feiern die Taufe im ersten Lebensjahr. Die Gemeinde feiert im Sonntagsgottesdienst die Taufe mit Ihnen.

Sobald Sie sich entschieden haben, Ihr Kind taufen zu lassen, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Pfarrer in Verbindung. Die Bezirkspfarrerinnen und -pfarrer finden Sie auf der pdf-icon Straßenliste.

Die Taufe hat im christlichen Glauben eine große Bedeutung: Die Gnade und Liebe Gottes, die allen gilt, wird einem konkreten Menschen zugesprochen. Er bzw. seine Eltern und Paten bekennen den Glauben als innere Haltung, der die Taufe als äußeres Zeichen entspricht.  Symbolisch abgewaschen wird alles, was Menschen von Gott trennt: Sünde und Schuld. Getaufte bilden eine Gemeinschaft, also die Kirche als Gemeinschaft derer, die sich die Liebe Gottes gefallen lassen. Das Kind und die Familie empfangen den Segen Gottes. Weitere Bedeutungen finden Sie unter www.evangelisch.-das-ganze-leben.de.

Sie wählen einen biblischen Taufspruch aus, der wie ein Lebensmotto das Kind begleiten kann. Sie benennen auch Paten, die bei der Taufe anwesend sein sollten. Die Anzahl der Paten ist nicht festgelegt; in vielen Familien sind es zwei. Jeder Pate muss selbst Mitglied einer christlichen Kirche sein und -falls er nicht in Langenfeld wohnt- einen Patenschein mitbringen, den seine Wohnsitzkirchengemeinde ausstellt.

Ein weißes Taufkleid ist eine Anspielung auf eine Bibelstelle (Epheser 4, 22-32), in der es u.a. heißt: „Zieht an den neuen Menschen“. Weiß ist die Farbe der Reinheit. In manchen Familien werden Taufkleider von Generation zu Generation weitergegeben. Das ist natürlich sehr schön, aber nicht zwingend notwendig für die Feier der Taufe.

Taufkerzen sind ein mögliches Symbol für Christus, das Licht der Welt oder auch für die Christen, die Jesus ebenfalls „Licht der Welt“ nennt (Matthäus 5, 14). Allerdings besteht keine Pflicht, sie zu verwenden. Wenn Sie eine Taufkerze beschaffen oder selbst gestalten wollen, wählen Sie bitte Bilder und Zeichen, die zur Taufe passen (Wasser als Tauf-Element, Kreuz als Zeichen für Jesus Christus, eine Taube als Zeichen des Heiligen Geistes,  ein Fisch als Symbol für Jesus Christus usw. ). Manchmal gibt es auch Taufkerzen, die der Pfarrer oder die Pfarrerin Ihnen geben können. Zünden Sie die Taufkerze am Tauftag oder auch am Geburtstag an und erzählen Sie Ihrem Kind von seiner Taufe.

Wenn Kinder im Kindergarten- oder Schulalter getauft werden, können sie an der Vorbereitung und an der Gestaltung der Taufe beteiligt werden. Sie antworten zusätzlich zu ihren Eltern auf die Frage, ob sie getauft werden wollen. Jugendliche im Konfirmandenalter (12-14 Jahren) können im Zusammenhang der Konfirmation getauft werden. Auch dabei können sie selbst etwas mitgestalten, z.B. den Taufspruch selbst aussuchen oder ein eigenes Glaubensbekenntnis formulieren.

Erwachsene werden selbstverständlich auch getauft und dadurch die die Evangelische Kirche aufgenommen. Der Taufe gehen ein oder mehrere Gespräche voraus, die Sie mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer führen. Die Taufe Erwachsener geschieht ebenfalls im Gemeindegottesdienst und mit Wasser, das die Pfarrerin oder der Pfarrer dreimal über Ihren Kopf oder Ihre Stirn gießt.

Wenn Sie evangelisch werden möchten, früher aber in einer anderen christlichen Kirche getauft wurden, werden Sie nicht noch einmal getauft.

Was müssen wir beachten, wenn unser Kind konfirmiert werden soll?

Konfirmation

Wenn Ihre Tochter, Ihr Sohn so um die 12 Jahre alt ist, kann sie oder er für den Konfirmanden-Unterricht (KU) angemeldet werden. Dazu müßten Sie sich erkundigen, wann die Anmeldungen für den KU in den einzelnen Gemeindezentren sind.

Am besten, Sie kontaktieren dazu den für Sie zuständigen Pfarrer/die für Sie zuständige Pfarrerin. Wer das ist, können Sie hier in der Straßenliste finden.

Die Konfirmandenzeit dauert in Langenfeld ein bis zwei Jahre.

Im Gemeindezentrum Erlöserkirche wird in der evangelischen Kirchengemeinde Langenfeld ein anderes Modell praktiziert, das nur 1 Jahr dauert, aber an bestimmte Bedingungen geknüpft ist: Die Jugendlichen müssen dort in den Herbstferien zB. an einer einwöchigen Arbeitswoche teilnehmen und an verschiedenen ganztägigen Exkursionen.

Auch in der Johanneskirche dauert der Unterricht ein Jahr. Die Jugendlichen treffen sich zu bestimmten Terminen, die freitags und  samstags sind. Auch Praktikas, Exkursionen und selbst gestaltete Gottesdienste gehören zum Programm.

In der Lukaskirche besteht das Angebot darin, in der Konfirmandenzeit bestimmte Kompetenzen zu erwerben.

In der Martin-Luther-Kirche wird dientags nachmittags unterrichtet, fast 2 Jahre im Wochenrhythmus. Übernachtungsaktionen, Praktikum und selbst gestaltete Gottesdienste gehören zum Programm.

Inhaltlich geht es in der Konfirmandenarbeit darum, eine eigene Haltung zu entwickeln zu den Grundthemen des evangelischen Glaubens: Bibel, Glaube an Gott, Jesus Christus, Gebet, Gemeinschaft, Gottesdienst (Taufe und Abendmahl), Christsein im Alltag. Die Jugendlichen sollen sich mit der eigenen, zuweilen noch zu entdeckenden evangelischen Tradition kritisch auseinandersetzen.

Die Form erinnert häufig mehr an Jugendarbeit als an Schule: Gruppengespräche, kreative und kommunikative Angebote, Mit-mach-Aktionen, Freizeiten und Exkursionen.

Die Teilnahme ist kostenlos bis auf Kosten, die bei Freizeiten und Fahrten entstehen.

Woran sollten wir denken, wenn wir uns trauen lassen wollen?

Trauung

Sie möchten sich kirchlich trauen lassen. Wir beglückwünschen Sie zu Ihrem Entschluss und wünschen Ihnen Glück und Segen! Ihre Trauung ist ein Gottesdienst, in dem Sie Gottes Wort hören, Gott loben und danken und seinen Segen zugesprochen bekommen. Auf Wunsch kann in dem Traugottesdienst auch das Abendmahl gefeiert werden und Sie oder Ihre Kinder getauft werden. Sehr wichtig: Fragen Sie bitte frühzeitig Ihre Bezirkspfarrerin oder Ihren Bezirkspfarrer nach einem Traudatum, also bereits zu einem Zeitpunkt, an dem Sie selbst terminlich noch nicht festgelegt sind.
Ihre zuständige Bezirkspfarrerin oder -pfarrer finden Sie auf der pdf-icon Straßenliste.

Bezirkspfarrerin und Bezirkspfarrer sorgen für Sie

Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer sorgt dafür, dass eine Kirche reserviert wird. Sie oder er berät Sie und feiert mit Ihnen die Trauung als einen persönlich gehaltenen Gottesdienst. Besprechen Sie mit ihr oder ihm den Sinn der Trauung, den Ablauf des Gottesdienstes und die Bedeutung der einzelnen Teile, den Charakter einer christlichen Ehe und wie Sie das Trauversprechen mit Leben füllen werden. Zum Traugespräch kommt sie oder er zu Ihnen oder lädt Sie ein.

Hier finden Sie die Namen und Anschriften der Pfarrerinnen und Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Langenfeld, und in der Straßenliste können Sie sehen, wer von den Pfarrerinnen und Pfarrern für Sie zuständig ist. Tag und Uhrzeit Ihrer Trauung können Sie wünschen. Kirchliche Trauungen sind meist freitags oder samstags, seltener auch Teil des Sonntagsgottesdienstes. Eine Trauung dauert meist 30, manchmal 60 Minuten. Wir feiern mit Ihnen auch Gottesdienste aus Anlass Ihres Ehejubiläums.

Eine Voraussetzung der Trauung ist Ihre standesamtliche Eheschließung, wobei es keine Rolle spielt, wie lang diese zurückliegt.

Zweite Voraussetzung ist, dass mindestens ein Partner Mitglied der evangelischen Kirche ist. Eine Trauung in Langenfeld ist grundsätzlich möglich, wenn Braut oder Bräutigam oder ihre Eltern Langenfelder Gemeindemitglieder sind oder wenn das Brautpaar in Zukunft in Langenfeld leben wird.

Trauzeugen können im Traugottesdienst an Ihrer Seite sein, oft auch Lesungen übernehmen oder Gebete sprechen. Es geht aber auch ohne sie.

Sie wählen einen biblischen Trauspruch, der zu Ihnen passt. Ihre Pfarrerin oder Ihr Pfarrer ist auf Wunsch bei der Suche behilflich. In der Regel steht der Trauspruch im Mittelpunkt der Predigt. (Link-Tipp: www.trauspruch.de)

Auf der Seite der Evangelischen Kirche im Rheinland finden Sie weitere Informationen und auch eine Auswahl von Trausprüchen – ebenso auch auf dieser Seite der Evangelischen Kirche in Deutschland; und hier noch der Hinweis auf die Seite: Evangelisch. Das Ganze leben.

Musik bei Ihrer Trauung

In der Trauung musizieren die Kantorinnen und Kantoren der Evangelischen Kirchengemeinde Langenfeld für Sie auf der Orgel – dafür entstehen Ihnen keine Kosten. Lediglich besondere Wünsche werden nach Aufwand berechnet, wenn z.B. eine Sängerin oder ein Instrumentalist engagiert oder begleitet werden sollen. Sprechen Sie dies bitte frühzeitig ab. Bei der Musikauswahl können Sie der Kenntnis unserer Musiker gern vertrauen. Über spezielle Wünsche können Sie natürlich auch sprechen, wobei Musik und Lieder zum Charakter des Gottesdienstes passen müssen.

Konfessionsverbindende Ehen

Die sogenannte ökumenische Trauung (“gemeinsame kirchliche Trauung”) ist eine Trauung nach der Ordnung der Konfession, in deren Kirche sie stattfindet. Ein Vertreter oder eine Vertreterin der anderen Konfession kommt dazu und wirkt im Gottesdienst mit, hält in der Regel die Predigt. Bei der Segnung sind beide Konfessionen direkt beteiligt.

Fürbitte und Veröffentlichung

Im Sonntagsgottesdienst wird Ihre Trauung kurz erwähnt und es wird auch dort für Sie gebetet. Auch im nächsten Gemeindebrief wird Ihre Trauung bzw. Ihr Ehejubiläum genannt.

Was kostet das?

Es entstehen Ihnen keine Kosten für die Nutzung der Kirche, die Dienste des Pfarrers, der Pfarrerin, des Küsters, der Küsterin, des Kantors, der Kantorin, ebensowenig für die Dienste der Verwaltung, die Ihre Trauung bleibend im Kirchenbuch dokumentiert.

Wenn Sie besonderen Blumenschmuck wünschen, kann der Küster oder die Küsterin dies auf Ihre Kosten beschaffen oder Sie beauftragen einen Floristen oder eine Floristin. Beachten Sie bitte die unterschiedlichen Dimensionen der Altäre unsrerer Kirchen, dass die Größe von Blumensträußen und Gestecken zum Gesamtbild passt. Im Zweifelsfall können unsere Küsterinnen und Küster Sie beraten, auch wenn Sie Schmuck an den Wangen der Bänke und Sitzreihen wünschen.

Trauung für gleichgeschlechtliche Paare

Nach der Ordnung der Evangelischen Kirche im Rheinland können auch gleichgeschlechtliche Paare getraut werden. Dies setzt eine eingetragene Lebenspartnerschaft voraus und die evangelische Kirchenmitgliedschaft mindestens eines Partners oder einer Partnerin. Es wird dem Paar Gottes Segen zugesprochen, es wird Gott gelobt und ihm gedankt und sein Wort wird im Blick auf die Gemeinschaft ausgelegt – wie bei jeder Trauung.

Die kirchenrechtlichen Grundlagen für die kirchliche Trauung sind bei uns in der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche im Rheinalnd festgelegt (Artikel 87 – 90).

Was tun, wenn ein Mensch gestorben ist?

Sterben, Trauer, Tod

Abschiednehmen ist nicht leicht.

Loslassen ist schwer.

Es gehört zu den vornehmsten Aufgaben von Kirche, Menschen am Ende des Lebens zu begleiten und denen zur Seite zu stehen, die trauern.

Wenn Sie Begleitung wünschen, wenden Sie sich vertrauensvoll an einen der Pfarrerinnen und Pfarrer; sie sind ausgebildete Seelsorgerinnen und Seelsorger. Das Gespräch mit einem Menschen, der von außen kommt, kann gut tun – noch dazu, wenn dieser Mensch ganz besonders dafür ausgebildet ist. Haben Sie den Mut anzurufen! In dem PDF der pdf-icon Straßenliste können Sie nachlesen, welche Pfarrerin/welcher Pfarrer für Sie zuständig ist.

Wenn Sie mögen, können Sie auch auf der Seite TRAUERNETZ im Internet Hilfe und Anregungen finden oder auf dieser Seite von evangelisch.de.

Wenn ein Mensch dann gestorben ist, wenden sich die Angehörigen meist zuerst an ein Bestattungsunternehmen. Das nimmt dann mit dem zuständigen Pfarrer, der zuständigen Pfarrerin Kontakt auf und vereinbart mit ihm, mit ihr den Termin für die Trauerfeier und die Beerdigung. Wenn nicht vorher schon geschehen, vereinbart dann der Pfarrer, die Pfarrerin mit den Angehörigen einen Termin zum Trauergespräch.

Was tut die Kirche mit der Kirchensteuer?
Kirchenfinanzierung

In der evangelischen Kirche kommt Ihre Kirchensteuer bei Ihrer Ortsgemeinde an – und in Langenfeld finanzieren wir damit die Personalkosten für ca. 60 haupt- und nebenamtlich Beschäftigte (Pfarrer, Musiker, Küster, Pädagogen, Pfleger, Verwaltungsmitarbeiter), die Sachkosten für die Kirchen und Gemeindehäuser. Durch Umlagen finanziert die Gemeinde die Dienste des Kirchenkreises Leverkusen (Diakonisches Werk, Familien- und Erwachsenenbildungswerk, Schulreferat, Jugendwerk, Krankenhaus- und Notfallseelsorge, Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit, Link: www.kirche-leverkusen.de), der Evangelischen Kirche im Rheinland (www.ekir.de) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (www.ekd.de).

Der Haushalt der evangelischen Kirchengemeinde ist öffentlich. Die Finanzen der Gemeinde werden durch externe Fachleute jährlich geprüft.

Lesen Sie mehr zum Thema Kirchenfinanzen: www.kirchenfinanzen.de

Welche Folgen hat ein Kirchenaustritt?

Mitgliedschaft

Sie sind Mitglied der evangelische Kirche und überlegen, ob Sie aus der Kirche austreten wollen? Wir möchten mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen – am besten, bevor Sie austreten. Sprechen Sie bitte mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer, oder sprechen Sie andere Mitglieder des Presbyteriums an. Auch wir von der Website-Redaktion vermitteln Ihnen gern einen Kontakt: internet@kirche-langenfeld.de

Jeder Kirchenaustritt hat Folgen: individuelle Folgen und Folgen für die Kirchengemeinde. Die individuellen Folgen: Sie sind nicht mehr Kirchenmitglied, verlieren alle Rechte und Pflichten. Zu den Rechten gehören Amtshandlungen: Trauung, Taufe Ihrer Kinder und kirchliche Trauerfeier. Der Grund: Die Amtshandlungen setzen eine persönliche und positive Verbundenheit mit der Evangelischen Kirche voraus. – Sie verlieren auch das Recht, das Patenamt auszuüben. Der Grund: Als Pate sind Sie dabei, wenn Ihr Patenkind durch die Taufe Kirchenmitglied wird. Ihr Patenkind soll nicht dadurch irritiert werden, dass Sie bei der Taufe seine Kirchenmitgliedschaft wünschen, für sich selbst aber nicht. – Sie verlieren auch das Recht, in der Kirchengemeinde mitzubestimmen, also bei Presbyteriumswahlen (aktiv und passiv) mitzuwirken oder an Gemeindeversammlungen teilzunehmen.

Sie verlieren die Verpflichtung, zu den Lasten der Kirche beizutragen. Allerdings sind Sie sind nur kirchensteuerpflichtig, wenn Sie Lohn- oder  Einkommenssteuer zahlen. Ca. 2/3 der Gemeindemitglieder ist nicht kirchensteuerpflichtig.

Was Sie nicht verlieren: Ihre eigene Taufe. Dabei wurden Sie gesegnet und es wurde Ihnen die Gnade und Treue Gottes persönlich zugesagt. Sie bleiben also ein Getaufter, auch wenn Sie sich nicht mehr dazu bekennen. – Was Sie auch nicht verlieren: die Möglichkeit, an Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirche teilzunehmen. Sie können sich auch ehrenamtlich engagieren, ohne selbst Gemeindemitglied sein zu müssen und können die Gemeinde auch mit Ihren Spenden unterstützen.

Ihr Austritt hat auch Folgen für die Kirche: Sie wird um eine Person kleiner und schwächer. In einer Zeit, in der die Gemeinde sowieso kleiner wird durch mehr Sterbefälle als Taufen („demographischer Wandel“) ist jedes Mitglied wichtig, um die notwendigen Leistungen aufrecht zu erhalten, zu entwickeln und zu finanzieren: Seelsorge und Gemeindearbeit für Kinder, Jugendliche, Familien, Menschen mit Behinderungen, Menschen in Krisen und Trauer, Alte, Kranke, Sterbende.

Lesen Sie auf den Seiten der Evangelischen Kirche in Deutschland mehr zu den Themen Kirchenmitgliedschaft und Kirchensteuer, ebenso auf den Seiten von evangelisch.de.

Haben Sie hier die Informationen gefunden, die Sie suchten? Wenn nicht, schreiben Sie an die Internet-Redaktion: internet@kirche-langenfeld.de