Jugendhaus Alte Schule – Nicht nur für Kinder und Jugendliche
Regelmäßige Veranstaltungen

Montag

19.00 – 22.00 Uhr
Intergeneratives Café
Für alle Generationen. Mit Nadelspiel oder ohne

Dienstag

16.30 – 17.30 Uhr
Kindergruppe
Gruppe für alle von 9 – 11 Jahren
Spiele, Basteln, Kochen

Mittwoch

15 – 17 Uhr
TEE, KAFFEE UND DEUTSCHLERNEN
Für Frauen aller Kulturen. Kinder sind willkommen

16.30 – 17.30 Uhr
Kindergruppe

Gruppe für alle von 7-9 Jahren
Viel los. Alles was bunt ist.

18.30 – 21.00 Uhr
Café World
Das internationale Cafe für Jugendliche und junge Erwachsene ab 16 Jahren

Donnerstag

17.00 – 18.00 Uhr
Für Mädchen ab 6 Jahren

Sonntag

15.00 – 19.00 Uhr
Café plus

internationales Cafe für alle Generationen
Bring mit, wen Du magst. Freunde, Geschwister, Eltern…
Billard, Kicker, Darts, Leute treffen, chillen.

Programm des evangelischen Jugendhauses „Alte Schule“, Kaiserstr. 12a, 40764 Langenfeld,

Tel.02173/71300, Ansprechpartnerin : Annette Wittelsbürger, Diplompädagogin, www.jh-alte-schule.de

Was gibt’s sonst noch ?

Tiergestütze Pädagogik

Nach Terminabsprache

Treff der Meerschweinchenpaten mit den Meeris Wilma, Hermine und Bela

Projekt „Keine Angst vor (großen) Hunden“

– Der kleine Hundeführerschein (für Kinder und Jugendliche, die mehr über Hunde und ihre Sprache erfahren möchten)

Tier mobil

Für Eltern : Beratung für die Haltung von Tieren ( Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde, Katzen) und die Begleitung von Kindern in der Tierhaltung

Einzelaktionen

Kinderferienwochen

Übernachtungsaktionen

Seminare und Workshops

Intergenerative Koch Wochenenden

Vater – Kind – Freizeiten

Infos und Anmeldung: Jugendhaus “Alte Schule”, Kaiserstr. 12a, Tel. 71300

Kontakt zur Alten Schule über: info@jh-alte-schule.de

Homepage der Alten Schule

Die “Alte Schule” ist jetzt auch mit ihrer eigenen Homepage im Internet und bei Facebook zu finden.

Schau doch mal rein!

30 Jahre „Alte Schule“ in Richrath - Eine Liebeserklarung

Sie ist in die Jahre gekommen. Der Putz blättert und Türen knarren. An Charme hat sie nicht verloren, die alte lila Dame aus Richrath.
Mit dem Jugendhaus „Alte Schule“ verbinden viele Menschen etwas ganz Besonderes. In ihrem 30. Jubilaumsjahr lohnt es sich, einen Blick auf diese Geschichten zu werfen.
Bei meiner Reise durch die Erlebnisse von unterschiedlichen Personen habe ich viele Liebeserklärungen gefunden.
Stellvertretend für mehrere Interviews berichtet Sabine Ermshaus hier von ihren Erfahrungen mit dem alten Haus:
Die Alte Schule hat mich in meiner Berufswahl wesentlich beeinflusst. Nach der Konfirmation war ich hier 10 Jahre ehrenamtlich aktiv.

Zunächst hat mich das Haus beeindruckt. – Der Raum unter dem Dach ist toll.
Annette sprach mich damals an, ob ich mitmachen will. Ich war in der Teestube aktiv und dann waren da noch die Altglassammlungen – die waren grandios!
Mit dieser Gemeinschaftsarbeit sind wir zusammen gewachsen. Wir haben Gutes getan in der Gemeinschaft.
Hier war alles anders. Das, was uns Schule und Elternhaus nicht bieten konnten, haben wir hier gefunden. Es war ein lockeres Beieinander, ohne Kritik. Hier konnte man so sein,wie man war und wurde verstanden.
Als Teamer durfte man dann Verantwortung übernehmen.
Ich habe Kindergruppen geleitet, drei Freizeiten begleitet und war dann in der Mädchengruppe, die später zur Frauengruppe wurde. Diese Gruppe hat mich sehr geprägt. Wir haben Fragen gestellt wie:
Wo sind Ungerechtigkeiten? Was ist am Frausein toll und besonders?
Für die Rollen haben wir ein besonderes Bewusstsein entwickelt. Wir haben gemeinsam gelacht, geheult oder waren einfach nur bekloppt.
Ich habe hier den Sinn und die Notwendigkeit von ehrenamtlicher Arbeit erkannt.

Sabine Ermshaus,
42, Leiterin der Ev. Kindertagesstätte der Diakonie Düsseldorf,
2. Vorsitzende des Chors VoiceArt in Langenfeld, besucht
heute wieder die reaktivierte Frauengruppe in der Alten Schule.

Wer Interesse an weiteren Statements hat, kann diese gerne auf der Homepage der Alten Schule nachlesen. Dort finden Sie auch das spannende Jubiläumsprogramm.

Eva Kirbisch

Sie ist in die Jahre gekommen.

Der Putz blättert und Türen knarren.

An Charme hat sie nicht verloren, die alte lila Dame aus Richrath.

Mit dem Jugendhaus „Alte Schule“ verbinden viele Menschen etwas ganz Besonders.

In ihrem 30. Jubiläumsjahr lohnt es sich, einen Blick auf diese Geschichten zu werfen.

Bei meiner Reise durch die Erlebnisse von unterschiedlichen Personen habe ich  ganz unterschiedliche Liebeserklärungen gefunden.

 

Den Anfang macht Luise:

Die feministisch pädagogische Offensive der Alten Schule hat mich sehr inspiriert und war für viele Pädagogen und die Landeskirche ein Vorbild. Hier gab es kreative lebensbejahende Mädchenarbeit und die ersten Selbstverteidigungskurse.
Annette Wittelsbürger hatte als Sozialpädagogin des Hauses immer eine eigenwillige Art mit Kindern zu arbeiten, zu reisen, das Haus und den Garten zu nutzen.
Aber auch die kreative Art mit Ehrenamtlichen zu arbeiten und sie fortzubilden im Hackhauser Hof (Solingen) war wichtig. Diese Ehrenamtler waren immer herausragende Persönlichkeiten, die ihr Herz für Kinder entdeckt haben.
Die Alte Schule hatte aber auch immer die Türe weit auf für Jugendliche, die am Rande stehen. Wertschätzung gibt es hier für alle.
Hier sind Ansprechpartner, wenn das Leben sich ausrichtet.
Hier gibt es Gespräche wenn die Eltern nicht gefragt sind.
Diese Zeit ist prägend.
Für mich wird hier das Evangelium gelebt. Respekt, Gewaltfreiheit, Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung – all dies wird hier weltoffen umgesetzt.
In einem Stadtteil einen solchen positiv besetzten Ort zu haben mit einer kompetenten Ansprechpartnerin – das schafft Identität. Und die hat die Alte Schule Vielen gegeben.
Luise Pawlowski
(61, ehemalige Jugendbildungsreferentin im Hackhauser Hof, ehemalige Langenfelder Presbyterierin und Vorsitzende des Fachbeirates für Jugendarbeit, heute besucht Luise montags das intergenerative Strickcafe der Alten Schule)

Starke Worte einer Fachfrau.

 Jetzt kommt Axel:
Über die Konfirmation habe ich erste Kontakte zur Alten Schule geknüpft. Von 1991 -1992 war ich hier dann Zivildienstleistender. Ein Drittel der Arbeit bezog sich auf die Mitarbeit in der Alten Schule. Das Besondere war, das hier die Tür offen war, egal für wen.
Und hier habe ich dann auch Silvia kennen gelernt…! Im Jahr 2000 haben wir geheiratet.
Und nicht zuletzt das Verhältnis von Pfarrer, Küster und Jugendmitarbeiterin war positiv, war familiär.
Axel Peuser
(43, Manager)
Liebe verbindet.

 Weiter geht es mit Sami:
Mit 8 Jahren bin ich hier schon in die Kindergruppe gegangen. Seit 2 Jahren bin ich nun Teamer. Ich leite eine Gruppe mit 10 Kindern und diese werden in die Planung miteinbezogen.
Der Umgang mit Kindern interessiert mich sehr stark macht mir viel Spaß.
Lernen, Spaß, Gemeinschaft und Teamfähigkeit sind ganz wichtige Werte.
Ich helfe auch gerne bei den Aktionen der Konfirmanden.
Beide Seiten – die der Kirche und die der Alten Schule – ergänzen sich.
Das ist eine schöne Verbindung!
Sami Boukandora
(15, Schüler, 2013 konfirmiert, diese Jahr gehörte er zum Team der Leiter des Kindersommers)
Vom Teilnehmer zum Teamer – eine Bilderbuchkarriere in der Alten Schule.

 Jetzt hat Patrick das Wort:
Von 2001 bis 2010 war ich hier aktiv. Mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit verbinde ich viele schöne Erinnerungen. Zu sehen, wie Kinder zu Jugendlichen werden, wie feste Cliquen entstehen bis zum Abi – das war schön. Ich habe mich in der Alten Schule immer wohl gefühlt. Für sie habe ich mir immer Zeit genommen.
Jugendliche können hier ihre Freizeit ohne die Eltern gestalten und können dem Alltag entfliehen. Bei manchen hatte ich das Gefühl, dass sie ohne die Alte Schule wahrscheinlich eher auf Spielplätzen rum hängen würden und auf dumme Gedanken kommen. Gut, dass es diesen offen Ort für alle gibt!
Dankbarkeit und Wertschätzung finden sich in diesen Zeilen wieder.

 Nun berichtet Sabine von ihren Erfahrungen mit dem alten Haus.
Die Alte Schule hat mich in der Berufswahl wesentlich beeinflusst.
Nach der Konfirmation war ich hier 10 Jahre ehrenamtlich aktiv.
Zunächst hat mich das Haus beeindruckt. Der Raum unter dem Dach ist toll.
Annette sprach mich damals an, ob ich mitmachen will. Ich war in der Teestube aktiv und dann waren da noch die Altglassammlungen – die waren grandios! Mit dieser Gemeinschaftsarbeit sind wir zusammen gewachsen. Wir haben Gutes getan in der Gemeinschaft

Büchertisch - Geben und Nehmen

Im Eingangsbereich des Jugendhauses „Alte Schule“ gibt es seit einigen Wochen einen neuen Büchertisch.

Dort liegen Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene bereit.

Die Idee, wie die Bücher auf den Tisch kommen lebt vom Geben und Nehmen.

Bücher

Das Motto heißt:

Nimm mit, was Du gebrauchen kannst.

Gib, was Du anderen schenken willst. Behalte, was Du behalten willst.

Bring zurück, was du mit anderen teilen willst.

Alle können gerne während der Öffnungszeiten der „Alten Schule“ von diesem schönen Angebot Gebrauch machen.

Viel Spaß dabei!

Foto: pixelio, Wilhelmine Wulff
Café Plus

Cafe plus