Nun lasst uns gehen und treten (EG 58) Bibliodrama zu Klagelieder Jeremia 3,26 und Römer 12,12

Nicht nur (gute) Bücher gliedern sich in Kapiteln – so auch das Leben (wenn auch nicht immer in literarisch-aufbauender Reihenfolge). Spannend – meist sogar lebens’notwendig‘ sind die Übergänge vom Einen zum Anderen. Wer sie nicht schafft, bleibt unwiderruflich hängen im Dickicht der Ereignisse und wird – ob kurz oder lang – scheitern. Übergänge wollen bewusst begangen, ja gestaltet sein. Schwellen wollen wahrgenommen, je beschritten werden. Türen sind dazu da, geöffnet (dann aber auch wieder gut verschlossen) zu werden. Das Lebensgefühl unserer Mütter und Väter kannte GOTT als verlässlichen Türöffner und Begleiter – gerade in diesen kritischen Phasen der Existenz. Wie aber steht es bei ‚uns‘ selber? Nehmen wir den EWIGEN überhaupt (noch) wahr, als „Hüter unseres lebens“ (EG 58,6), als ‚Gnadensonne‘ (EG 58,11) – als gegenwärtig wirksames Lesezeichen zwischen den Kapiteln unseres eigenen Lebens?
Zu diesen Fragen am Anfang des neuen Jahres lädt Pfarrer Andreas Pasquay zu einer kreativen Bibelarbeit ein am Donnerstag, den 10. Januar 2019 um 20.00 Uhr in die Erlöserkirche, Hardt 23.

Foto und Layout: Andreas Pasquay