Nacht der offenen Kirchen – Freitag 24. Oktober

Im ganzen Kreis Mettmann öffnen an diesem Abend fast 70 evangelische, katholische und freikirchliche Gotteshäuser. Kunst und Musik, Spiritualität und Erlebnis – für viele Interessen und jedes Alter ist etwas dabei.

Beginn ist in Langenfeld mit einem ökumenischen Gottesdienst um 18.00 Uhr in der Kirche der LVR-Klinik und einem stadtweiten Glockenläuten ab 19.00 Uhr. Alle Informationen, auch über die katholischen und freikirchlichen Angebote in Langenfeld, finden Sie im Internet unter www.kirchennacht-me.de und in einem eigenen Programmheft, das in den Kirchen/Zentren ausliegt.

Kirche der LVR-Klinik
“Und wovon träumst du?“

Ev. und kath. Christen feiern gemeinsam den Eröffnungsgottesdienst zur Nacht der offenen Kirchen in Langenfeld.
18.00 bis 19.00 Uhr Eröffnungsgottesdienst
19.15 bis 19.30 Uhr Glockenläuten
19.30 bis 20.30 Uhr Meditatives Tanzen

Lukaskirche
Feuer & Flamme für Familien – 18.30 bis 21.30 Uhr

Alle sind an diesem Abend willkommen in der Lukaskirche. Entdeckt mit uns das Feuer, das in der Lukaskirche lodert: Heiße Rhythmen, feurige Märchen und eine flammende Abendandacht halten uns wach bis tief in die Nacht.
18.30 Uhr: Heiße Rhythmen – Singen für die ganze Familie
20.00 Uhr: Feurige Märchen, heiße Geschichten – für Kinder und Große
21.00 Uhr: Für Gott entflammt – Abendandacht für mit Kindern

Erlöserkirche
1914 – „Imprints of War“ – Kunstprojekt, Ausstellung und Konzert – 19.30 bis 22.00 Uhr

1914 – das Schicksalsjahr – in dem die Welt in Flammen aufging – wird zum 100-jährigen Gedenken in zahllosen Texten von Historikern und Journalisten beschrieben. Das Konzert möchte dieses Jahr von einer ganz anderen Seite beleuchten und das Lebensgefühl jener Zeit in seiner musikalischen Vielfalt lebendig werden lassen. Es erklingen Werke von Rachmaninoff, Janácek, Satie, Debussy, Villa-Lobos, de Falla, Holst, Humperdinck u. a.
Das gleichzeitig zur Musik ausgestellte Kunstprojekt „Imprints of War“ steht für die einbrechende Katastrophe des Krieges: Der Künstler Peter Möbus begab sich im letzten Jahr auf eine mehrmonatige Reise zu den originalen Kriegsschauplätzen um Verdun. Diese Reise in die Vergangenheit kam einer Spurensuche gleich, „bei der das Licht als bedeutendstes Element das Gestern und Heute sowie die Gewalt und die Hoffnung verbindet“.

Programmpunkte mit den voraussichtlichen Anfangszeiten:
19.30 Uhr Konzert Teil 1, Humperdinck, Debussy, Villa-Lobos
20.00 Uhr Konzert Teil 2, de Falla, Debussy
21.00 Uhr Konzert Teil 3, Joplin, Satie, Hindemith, Holst, Janácek, Rachmaninow
Dazwischen ist Zeit für Gespräch, Begegnung und die Ausstellung.

Martin-Luther-Kirche
Mein, dein, unser Stück vom Glück – 19.30 Uhr bis 24.00 Uhr

Zwischen Lottogewinn und Dopamin, Fortuna und praktischer Lebenskunst spielt sich ab, was alle wünschen, aber nicht einmal Schornsteinfeger oder Schmiede in der Hand haben. Das Zwischenprogramm „Schrei vor Glück“ bietet sinnige bis schräge Aphorismen – originell bebildert. Höhepunkt ist ein nächtliches Konzert, das zu erleben glücklich macht (3. Teil des ökumenischen Lichterweges Langenfeld-Süd). Vor der Kirche: Kerzenmeer.

19.30 Uhr, Schrei vor Glück!
19.45 Uhr, 20.30 Uhr, 21.15 Uhr – Mein, dein, unser Stück vom Glück
20.15 Uhr, 21.00 Uhr, 21.45 Uhr, 22.45 Uhr –Schrei vor Glück!
22.00 Uhr, Stimmen, die von Glück singen: Konzert mit Solistinnen
22.30 Uhr, Gott nahe zu sein ist mein Glück: Nachtgebet
22.45 bis 24.00 Uhr, Schrei vor Glück!

Johanneskirche
19.00 bis 23.00 Uhr – Jugendkirche

Wie sehen unsere Kirchen in 20 Jahren aus? Gibt es Technomusik (22.00 Uhr) und Nebelschwaden oder wieder gregorianische Gesänge von Männern in Kutten? (21.30 Uhr). Wird Technik allgegenwärtig oder „verbannt“. Jugendliche experimentieren mit dem Kirchraum in der Johanneskirche und laden ein mitzudenken. Für eine Stärkung wird gesorgt. Ab 23.00 Uhr bleiben die Türen zu, Konfirmanden und Konfirmandinnen sowie Ehemalige sind zu einer „langen Nacht in der Johanneskirche“ eingeladen.