Leben mit Demenz

Leben mit Demenz – 16., 19. und 23.3.2017, 15.00-18.00 Uhr

In dem Kurs geht es darum, alle Aspekte der Krankheit Demenz zu vermitteln. Zielgruppe sind Angehörige, Pflegende, Pflegekräfte, Betreuungskräfte und Interessierte.

Themen: die verschiedenen Demenzformen, Diagnosestellung, deren Verlauf, Therapiemöglichkeiten, die rechtlichen Weichenstellungen (Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, Patientenverfügung), Krisen, Krankenhausaufenthalte, sowie Leistungen der Pflegeversicherung und Entlastung der Pflegenden. Es wird auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingegangen und ihre Themen werden im Dialog vertieft.

Wie kommuniziere ich richtig?
Ein Schwerpunkt ist der angemessene Umgang mit den Betroffenen: wie reagiere ich auf herausforderndes Verhalten, wie kommuniziere ich “richtig”, wie stärke ich das Selbstwertgefühl der Betroffenen und, wie schaffe ich für mich als Pflegender Entlastung und Selbsthilfe.

Was erwartet mich, wenn die Diagnose gestellt wird, was brauche ich, welche Vorsorgen sollte ich treffen.

Die Gruppenkurse „Leben mit Demenz“ sind aufgeteilt in sechs Module à 90 Minuten (insgesamt 9 Stunden), die aufeinander abgestimmt sind. Jedes Modul enthält eine Einheit der „Selbstsorge“ für Bezugspersonen. Durch anschauliche und alltagsnahe Informationen, Austausch und Anleitung helfen wir Ihnen, besser mit der Herausforderung Demenz zu leben.

6 Module an 3 Tagen

1.: Das Krankheitsbild Demenz Formen und Verlauf der Demenz, die Prozesse im Gehirn verstehen Selbstsorge: Sich selbst „Wertschätzen“ und Freiräume schaffen

2.: Menschen mit Demenz verstehen Zugang finden, Krankheitserleben von Menschen mit Demenz, Herausforderndes Verhalten Selbstsorge: Die psychischen Belastungen erkennen

3.: Bewältigungsstrategien für Pflegende Kommunikation, Umgang mit Menschen mit Demenz, Orientierungshilfen Selbstsorge: Entspannungstechniken, Hobbys reaktivieren

4.: Krisenbewältigung für Pflegende Krisen erkennen, einschätzen, begegnen – Krankenhausaufenthalt, Umgang mit Aggression, Menschen mit Demenz am Lebensende Selbstsorge: Wann ist Loslassen notwendig – ein Gefühl für die eigene Kompetenz entwickeln und eigene Grenzen beachten

5.: Entlastungsmöglichkeiten für Pflegende Körperliche und psychische Belastungen Pflegender, Einbindung des sozialen Netzwerks in die Pflege und Betreuung, Selbsthilfegruppen, Verhinderungspflege, Kurzzeitpflege Selbstsorge: Zeit für Regeneration – Möglichkeiten der Erholung

6.: Rechtliche und finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten Hilfen durch die Krankenversicherung (SGB V) und Pflegeversicherung (SGB XI) Vorsorgevollmacht/Patientenverfügung/Betreuung (BGB 1896 ff.) Haftpflicht Unterbringung Selbstsorge: Hilfe durch Kontakt zu anderen Betroffenen – Selbsthilfeorganisationen

 

Der Kurs wird gefördert vom Landesverband der Alzheimergesellschaften NRW und der AOK Rheinland/ Hamburg

 

Termine: 3 Termine mit je zwei Modulen:  Fr., 16.3., Mo., 19.3. und Fr., 23.3.2017, jeweils 15-18 Uhr

Ort: Ev. Gemeindehaus Reusrath, Trompeter Str. 42, 40764 Langenfeld

Referent: Bodo Beuchel (Krankenpfleger, Autor,  Regisseur [www.demenzfilm.de], Beratungsstelle für Alterserkrankungen, Krefeld)

Anmeldung an die Ev. Kirchengemeinde, Pfr.’in Duffe/Pfr. Bleckmann, Tel. 02173-149916, christof.bleckmann@kirche-langenfeld.de

Die Teilnahme ist kostenlos. Es können 5 bis 14 Personen teilnehmen.

Foto: geralt / Pixabay