Karfreitag am 14. April 2017 –  „… im Angesicht Gottes“

Menschliches Leben gibt es nicht ohne Leiderfahrungen. Wer liebt, leidet. An Jesus wird das besonders deutlich. Leid zwingt uns zur Stellungnahme. Gern wird es verdrängt oder übersehen. Leid soll verhindert werden, aufgehoben, gelöscht werden. Leid fragt uns auch nach persönlicher Ver- „Ant-Wort-ung“. Es belastet uns und unsere Beziehungen, auch die zu Gott. Leid führt selbst Jesus an seine Grenzen. Wie können wir mit unserer Last und unserem Schmerz umgehen? Alte Bilder in Musik (Chor unter der Leitung von Esther Kim) und Kunst (von Rembrandt bis zu Hundertwasser) versuchen, bedrückende Lebenserfahrungen so transparent zu machen, dass „Aus-wege“ deutlich werden.

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