Geh aus mein Herz und suche Freud – Bibliodrama zu Mt 6, 25ff, Ps 104 und EG 503

Es ist die Sehnsucht nach dem Sommer, nach Glück, Zufriedenheit und einem Leben, das sich sorglos frei und in Gottes guten Händen geborgen weiß … welches diesem Lied Paul Gerhards eine nach wie vor ungetrübte Popularität verleiht. „Sommerlied“ – so hat er es auch genannt in der Erstauflage der ‚Praxis pietatis‘ (1653). Dabei sollte man sich aber vergegenwärtigen, dass gerade dieses Lied in Zeiten gedichtet wurde, in denen die Felder, Dörfer und Städte Deutschlands nach 30 Jahre Krieg mehr als verwüstet brach und zerstört darnieder lagen. Was also gibt dieser (Glaubens)zuversicht Grund und Boden – angesichts von Klimawandel und ökologischer Gefährdung heute … wenn sie nicht lediglich ein schöner Traum oder gar eine trügerische Phantasie zu sein scheint? Dieser Frage geht Pfarrer Pasquay in einer Bibelarbeit zu Ps 104 und Mt 6 nach, zu der er am Donnerstag, den 24. Mai um 20.00 Uhr in die Erlöserkirche einlädt.

Foto uns Layout: Andreas Pasquay