Fortunatus’ Abschied in der „Alten Schule“

am Samstag, 15. März 2014 Fortunatus 2014.2

Große und Kleine, Junge und Alte strömten am Nachmittag in das Jugendhaus „Alte Schule“ hinter der Lukaskirche, um gemeinsam mit Fortunatus seinen Abschied nach fast einem Jahr als internationaler Freiwilliger in Deutschland/Langenfeld/Richrath zu feiern.

Schließlich lauschten über 60 Menschen seinem unterhaltsamen Erfahrungsbericht. In vorzüglichem Deutsch schilderte Fortunatus, wie er seine erste Zeit hier bei uns in der fremden Kultur erlebt hat (mit Tieren im Haus und abendlicher Helligkeit bis um 21.30 Uhr), welche Sprachschwierigkeiten es zu meistern galt (ein Abenteuer muss nicht unbedingt ein teurer Abend sein), welch geheimnisvolle Person „Edeka“ für ihn anfangs war und wie unglaublich kalt sogar „nicht so kalt wie in anderen Jahren“ sein kann. Trotz der vielen schönen Erlebnisse hier freut sich Fortunatus sehr darauf, seine Familie und Freunde in der Heimat Tansania wiederzusehen.

Fortunatus 2014.3Anschließend gab es ein ausgesprochen reichhaltig bestücktes und leckeres Buffett, zu dem alle Gäste beigetragen hatten. Viele von ihnen waren gekommen, mit denen Fortunatus im Rahmen seiner Arbeit an der Lukaskirche zu tun hatte: Haupt- und Ehrenamtler der Gemeinde und der Alten Schule, Kinder aus den Gruppen mit Familie, Mitglieder des Sprachkurses bei der VHS, andere Freiwillige der VEM aus ganz Deutschland, seine Gastfamilien, die Mitglieder des intergenerativen Cafés… Bis in die späten Abendstunden wird erzählt, gelacht, gespielt und auch getanzt. Ein Matratzenlager ist für einige Unentwegte Heimstatt bis zum Abschiedsgottesdienst am nächsten Morgen. Mit vielen guten Segenswünschen und einem „Koffer voller Erfahrungen“ hat Fortunatus mittlerweile die Heimreise angetreten – frohgemut und betrübt zugleich.

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Foto und Text:Regine Friese