Rahmenplan beschlossen

Die Evangelische Kirchengemeinde Langenfeld ist lebendig und vielfältig.

Eindrucksvoll haben Sie Ihr Interesse und Engagement mit Ihrer Teilnahme an der Gemeindeversammlung und der anschließenden Diskussion bewiesen. Danke für alle Ihre Anregungen, Ideen und konstruktive Kritik, die Sie uns mündlich, schriftlich oder per Mail zukommen ließen. Ihre Meinung ist uns wichtig und fließt in die weiteren Planungen mit ein. Unser gemeinsames Ziel soll doch sein, auch in Zukunft eine lebendige, kreative, sympathische und aktuelle evangelische Gemeinde in unserer Stadt zu sein, die vielen Menschen ein ‚Zu Hause‘ bietet.

Ergebnis der Sitzung vom 8. April 2014

Die Evangelische Kirchengemeinde Langenfeld ist lebendig und vielfältig.

Menschen aller Generationen und aller sozialen Schichten gehören dazu. Um so bleiben zu können, sind umfangreiche Veränderungen nötig, die wir jetzt in Angriff nehmen werden. Denn unsere Ausgaben übersteigen die Einnahmen. Um nicht handlungsunfähig zu werden, müssen wir uns deutlich verkleinern.

Das Presbyterium hat seit 2012 in einer umfangreichen Gebäudestrukturanalyse den Zustand aller Gebäude bewertet. In der Gemeindeversammlung im Januar 2013 haben wir bereits darüber informiert: Wir haben sinkende Mitgliederzahlen und in den nächsten 15 Jahren höhere Ausgaben als Einnahmen.

Das Presbyterium hat nach einem einjährigen Beratungsprozess, an dem ein externer Gutachter beteiligt war, in der Gemeindeversammlung am 30.3.2014 öffentlich gemacht, was zu tun ist: Wir werden uns in den nächsten Jahren von Gebäuden bzw. Teilen von Gebäuden, von Aufgaben und von Personalstellen trennen. Der Plan ist von vielen Gemeindemitgliedern und in der Öffentlichkeit diskutiert worden. Alle Anregungen und Einwände, auch sehr kritische, sind vom Presbyterium beachtet und beraten worden. Das Presbyterium dankt allen, die sich an dieser Diskussion konstruktiv beteiligt haben.

In seiner Sitzung am 8. April 2014 hat das Presbyterium einen Rahmenplan beschlossen, dessen Teile im Lauf von zehn Jahren umgesetzt werden sollen.

Das Presbyterium orientiert sich im weiteren Vorgehen weitestgehend an dem Szenario, das in der Gemeindeversammlung am 30.03.2014 vorgestellt wurde. Nach dem intensiven Austausch mit der Gemeinde werden jedoch die Schwerpunkte für die Mitte (Johanneskirche) und Immigrath (Erlöserkirche) überdacht. Das Presbyterium befürwortet dabei den Erhalt des Gemeindezentrums Erlöserkirche als Schwerpunkt des Bezirks (Kirche neben Gemeindezentrum) sowie den Erhalt des Standortes um den Kirchturm der Johanneskirche mit Sakralraum und kleineren Gemeinderäumen. Dieser Vorschlag soll auf seine Finanzierbarkeit geprüft werden. Der endgültige Beschluss soll spätestens in der Sitzung am 02.09.2014 gefasst werden.

Für die Bezirke Richrath (Lukaskirche) und Reusrath (Martin-Luther-Kirche) wird das Presbyterium die vorliegenden Ansätze weiter verfolgen: Das Gemeindehaus Lukaskirche wird  verkauft und durch einen kleinen Anbau ersetzt. Die Alte Schule Richrath bleibt für die Jugendarbeit erhalten. Das Gemeindehaus in Reusrath wird dem Förderverein übertragen.

In zehn Jahren werden nur noch vier Pfarrstellen besetzt sein (von heute sechs). Bis 2023 sollen Mitarbeiterstellen in den Bereichen Kirchenmusik, Jugendarbeit und Küsterdienst im notwendigen Umfang verringert werden. Dies geschieht zumeist durch den Eintritt in den Ruhestand.

Das Presbyterium ist überzeugt, dass es notwendig ist, auf diesem Weg die Ausgaben den Einnahmen anzupassen. Heute können wir jedoch noch nicht alle Detailfragen beantworten.

Das Presbyterium bittet alle Gemeindemitglieder, Mitarbeitende und die Öffentlichkeit, diesen schwierigen Prozess vertrauensvoll zu unterstützen.

Langenfeld, 9.4.2014,

Friedrich W. Frank

Vorsitzender des Presbyteriums