Bibliodrama – Donnerstag 7. September 2017, 20.00 Uhr- Erlöserkirche Hardt 23

„Stecke Dein Schwert an s e i n e n Ort“
Bibelarbeit zu Mt 26,52

„Und wenn die Welt voll Teufel wär, und wollt uns gar verschlingen …“ (EG 362,3) so singt die evangelisch-lutherische Christenheit besonders im Jahr der Reformation in voller Inbrunst.
Und sie setzt dagegen „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen.“ (EG 362,1)

Gottes Reich und die Reiche dieser Welt werden fein säuberlich unterschieden (und das ist auch gut so in ‚Zeiten wie diesen‘, in denen sowohl der arabische Terror als auch der west-östliche Divan militärischer Abschreckung die Welt zu dominieren scheint).

Also – die christlichen Hände heraushalten aus der Politik (gerade auch in unmittelbarer Nähe zum 24. September, der Bundestagswahl)?!
Dagegen sprechen sowohl die parteiübergreifenden Auftritte aller deutschen SpitzenpolitikerInnen auf dem letzten Evangelischen Kirchentag, als auch die großartigen Vorbilder von Christen wie Martin Luther King und Dietrich Bonhoeffer, die – um der Menschen willen – „dem (politischen) Rad in die Speichen“ griffen.

Was also ist mit der politischen Gewalt(en)ausübung in christlicher Hand? „Stecke Dein Schwert an seinen Ort! Denn wer das Schwert nimmt, der soll durchs Schwert umkommen.“ (Mt 26,52) Sagt Jesus noch zuallerletzt im Garten Gethsemane.

Bibliodramatisch geht Pfarrer Pasquay dieser Frage am Donnerstag, den 7. September 2017 ein und lädt dazu um 20.00 Uhr in die Erlöserkirche ein.

Foto und Layout: Andreas Pasquay