Baustelle Jugendkeller

Ein Bild von der Baustelle

Jugendkeller Reusrath: Renovierung abgeschlossen

Hell, modern, funktional und hygienisch einwandfrei – die WCs im Jugendkeller im Gemeindehaus Reusrath wurden bis Dezember 2019 über mehrere Wochen saniert. Der Gemeindehausförderverein hat mit Unterstützung von städtischen Förderungen die bisher größte Maßnahme seit seinem Bestehen verwirklicht. Das Mädchen-WC ist jetzt der etwas größere Raum, und für die Wickelkinder, die wie die Grundschulkinder und Jugendlichen zur Ev.Jugend gehören, gibt es eine komfortable Wickelkommode. Um sichere Räume zu schaffen sind die Lampen mit Bewegungsmeldern ausgestattet – niemand kann andere ärgern oder ängstigen, indem er ihnen plötzlich das Licht ausmacht. Eine weitere Maßnahme, um die Sicherheit zu erhöhen: Die Eingangstüren zu den WC-Räumen haben Fenster mit Milchglas – wenigstens schemenhaft kann man von außen erkennen, ob es ruhig zugeht oder gerangelt wird.

Die Fachfirmen haben hervorragend gearbeitet, und der frühere Reusrather Zivi, der heutige Ruheständler Horst Rappen hat die ganze Maßnahme bis ins Detail geplant und den Bau über Wochen begleitet. Die Ev.Jugend Reusrath dankt allen für dieses großartige Engagement zugunsten von mehr Komfort, Sauberkeit, Wohlfühlen und Sicherheit im Jugendkeller.

Spielfest zum Ende der Sanierung

Die Ev.Jugend Reusrath und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Hauptnutzer des Jugendkellers, haben den Abschluss der Renovierung mit einem Spielfest gefeiert. Die Kinder und Jugendlichen haben einen Nachmittag lang mit lauter Utensilien gespielt, die man normalerwiese in Badezimmern vorfindet: Sie haben mit Seife geschnitzt und Tischtennisbälle in seitlich aufgestellte Klopapierrollen geworfen. Beim Pömpel-Flip haben sie handelsübliche Gummisauger hochgeworfen, dass sie sich in der Luft drehten und bestenfalls auf der Gummisaugglocke landeten. Außerdem haben immer drei Spieler mit einer Riesengummifletsche Klopapierrollen geschossen mit dem ziel, einen Turm weiterer Klopapierrollen zum Einsturz zu bringen. Mit (neuwertigen) Klobürsten haben die Kinder und Jugendlichen Fechten gespielt.Zum Mitnehmen gab es aus Keksteig gebackene Herzhäuschen. Der Spielnachmittag endete mit dem Besuch des stellvertretenden Bürgermeistres Dieter Barschoss, weiterer Ratsmitglieder, Mitgliedern des Presbyteriums und des Fördervereins. Sie alle überzeugten sich, dass die hohe öffentliche Förderung der Sanierung gut angekommen ist.

Fotos: Bleckmann