Ausflug für Senioren der Lukaskirche und Interessierte

Von der Notkirche zur „richtigen“ Kirche – Protestanten am linken Niederrhein nach dem 2. Weltkrieg

Nur wenige evangelische Familien gab es vor dem zweiten Weltkrieg  auf dem Gebiet der Stadt Willich mit ihren Ortschaften Willich, Schiefbahn und Neersen. Doch ausgelöst durch den großen Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Krieg entstanden am katholisch geprägten linken Niederrhein rasch evangelische Gemeinden mit regem Gemeindeleben. Vor mehr als 60 Jahren konnte so in Schiefbahn eine sog. „Notkirche eingeweiht werden, nachdem man vorher die Gottesdienste im Speisesaal einer nahe liegenden Fabrik gehalten hatte. Diese Kirche erwies sich, selbst nachdem der Ortsteil Neersein eine eigene Kirche bekommen hatte, als zu klein, so dass es möglich wurde, dass 1995 die „neue“ Hoffnungskirche feierlich vom damaligen Präses der rheinischen Kirche, Peter Beier, eingeweiht werden konnte.

Mehr über die Geschichte der Gemeinde, die Entstehung der neuen Kirche, ihrer Fenster und des Altarkreuzes können Sie bei diesem Halbtagesausflug von Silke Wipperfürth erfahren, die von 1993 – 1996 in Schiefbahn und Neersen als Pastorin im Sonderdienst tätig.

Im Anschluss an die Führung können wir im direkt anschließenden Gemeindezentrum Kaffee und Kuchen zu uns nehmen.

Kostenbeitrag: 15 € (Busfahrt und Kaffeegedeck)

Anmeldung bei Silke Wipperfürth, 72474

Foto: Wipperfürth