Die Ehrenamtlichen des ev. Jugendhauses „Alte Schule“ bedanken sich bei Annette Wittelsbürger

Die Ehrenamtlichen des ev. Jugendhauses „Alte Schule“ bedanken sich bei Annette Wittelsbürger

36 Jahre ANNETTE WITTELSBÜRGER – eine besondere Zeit geht zu Ende

Annette Wittelsbürger am Fenster

AAlte Schule: 1985 kamst Du ins Haus, hast die Jugendarbeit aufgebaut und vielen Menschen ein weiteres Zuhause gegeben.

NNachhaltigkeit: Dir ist nicht nur Natur und Umweltschutz wichtig, sondern Du stehst auch über Generationen hinweg für langfristige und qualitativ hochwertige Kinder- und Jugendarbeit.

NNeue Wege: Du lässt dich mutig auf Veränderungen ein und erkennst die aktuellen Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen. Deine Arbeit richtest Du schnell danach aus und schaffst alternative Lern- und Erfahrungsräume frei von Leistungsdruck und gesellschaftlichen Zwängen.

EEssen: Gemeinsames Kochen, Essen und Spülen verbindet uns über Kulturen hinweg und lässt uns zusammen wachsen.

TTee: Mit einem grünen Tee und mit deinem offenen Ohr hilfst Du uns auch schwierige Probleme zu lösen.

TTiergestützte Pädagogik: Kinder und Jugendliche kommen durch dich Tieren nah und lernen für sie Verantwortung zu übernehmen.

EEmanzipiert: Du stärkst Frauen und Mädchen, als eine der Ersten warst Du ein Vorbild für viele.

Gruppenbild mit Kindern

WWillkommenskultur: In der Offenen Tür sind alle willkommen. Du stehst für Akzeptanz und Toleranz, gehst aus dem Haus heraus auf die Menschen zu, lädst sie ein und bringst sie zusammen.

IIntergenerativ: Du verbindest Alt und Jung, gibst ihnen die Gelegenheit voneinander zu lernen und miteinander Spaß zu haben.

TTeamgeist: Durch Demokratie und Beteiligung förderst Du eine Gemeinschaft, in der sich alle als Teil des Ganzen und ohne Vorbehalte und Konkurrenz angenommen fühlen.

TTransparenz: Bei dir wissen alle, wo sie dran sind. Du machst deine Haltung klar. Du sorgst für eindeutige Strukturen, Abläufe und regelmäßigen Austausch.

Gruppenbild mit Langstreckenläufern

EEmpowerment: Du motivierst Kinder, Jugendliche und Ehrenamtliche ihre eigenen Stärken zu erkennen und für sich zu nutzen. So werden sie selbstständig und stehen für sich und ihre Werte ein.

LLernen: Bei Seminaren und Fortbildungen lernen wir mit Kopf, Herz und Hand fürs Leben, haben Spaß und erhalten so die pädagogische Qualität unserer Arbeit.

SSchutzkonzept & Sexualpädagogik: Als Vorreiterin in der Gemeinde hast du ein Konzept entwickelt, das Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt schützt. Du schaffst einen sicheren Ort, sensibilisierst für die Wahrung von Grenzen und klärst auf.

Gruppenbild von Jugendlichen mit Coronaabstand

BBeziehung: Als Anker vor Ort bist du zuverlässig für uns Ehrenamtliche da, lässt dich auf uns ein, bietest Rückhalt und Stabilität. Bei dir können wir wir selbst sein, uns reiben, Grenzen austesten und wissen trotzdem, dass wir von dir geschätzt und erstgenommen werden.

ÜÜberzeugung: Für dich ist es nicht nur selbstverständlich für christliche Werte und Menschenrechte einzutreten, Du lebst sie in deiner praktischen Arbeit und stellst dich neben Menschen, die sonst alleine bleiben oder übersehen werden.

RRegeln: Bei dir gibt es Freiräume, in denen sich alle ausprobieren dürfen, aber auch Regeln, die gemeinsam beschlossen und neu verhandelt werden.

Gruppenbild

GGespräche: Du begegnest uns auf Augenhöhe, kommunizierst mit uns offen und ehrlich aber immer wertschätzend.

EEinzigartig: In deiner ganz besonderen Rolle bereicherst du uns mit deinen alternativen Ansichten. Mit Leidenschaft und langem Atem begleitest du uns bis spät in die Nacht und auch am Wochenende.

RReflexion: Von dir haben wir gelernt unser Handeln kritisch zu hinterfragen, Probleme zu lösen und uns immer weiterzuentwickeln.

Wir bedanken uns bei Dir für die vielen Geschichten, die wir gemeinsam schreiben durften. Wir werden Dich und Deine Arbeit sehr vermissen!

Wenn Du gehst, wer fragt dann: „Wer macht heut‘ die Schlagläden zu?“

Die Ehrenamtlichen der Alten Schule

Text und Bilder: Ehrenamtliche der Alten Schule